Umgang mit Flecken
Kratzer passieren jedem Bewohner. Wer bei Spritzern von Kaffee oder schmutzigen Schuhsohlen sofort mit dem nassen Scheuerschwamm reibt, poliert die matte Wandfarbe glänzend und hinterlässt speckige Flecken. Besser tupft man frischen Schmutz vorsichtig mit einem trockenen Mikrofasertuch ab. Viele Malerarbeiten in Saanen verlieren ihre schöne Optik nur durch falsche Putzmittel im Alltag. Aggressive Reiniger lösen das Bindemittel der Beschichtung an und hinterlassen sichtbare Ränder.
Kleine Schrammen ausbessern
Möbelkanten hinterlassen schnell Spuren. Ein voller Farbeimer aus dem Vorjahr nützt wenig, wenn er frostig im Schuppen stand und verklumpt ist. Wir füllen deshalb Reste immer in kleine Schraubgläser ab. Mit einem feinen Haarpinsel tupft man die Schadstelle punktuell aus, anstatt die halbe Wand nachzustreichen. So fällt der Übergang nach dem Trocknen kaum noch auf.
Schutz vor Ausbleichen
Starke Sonne greift Pigmente an. Vor allem dunkle Wandtöne verändern sich nahe an grossen Glasfronten mit der Zeit merklich, wenn UV-Strahlen ungehindert auftreffen. Vorhänge oder Lamellen schützen den Farbton wirksam. Man merkt den Unterschied oft erst, wenn ein Bild nach Jahren abgehängt wird. Regelmässiges Querlüften verhindert zudem, dass Kaminrauch oder Küchendünste die Farbtiefe schleichend vergrauen lassen.