Heizprotokolle vor Verlegung
Estriche arbeiten ständig im Verborgenen. Bevor ein Fliesenleger in Lens VS den Kleber aufzieht, muss die Bodenheizung das Aufheizprotokoll durchlaufen haben, sonst reisst der frische Belag bei der ersten Frostperiode ab. Restfeuchte im Zementboden prüfen wir mit Folientests direkt an Ort und Stelle.
Kalte Aussentemperaturen beachten
Mörtel braucht Wärme zum Abbinden. Sinkt das Quecksilber im Winter zu tief, stockt die chemische Reaktion des Klebers komplett und die Platten lösen sich später hohl vom Untergrund. In ungeheizten Rohbauten stellen wir deshalb mobile Heizlüfter auf, damit Klebebetten langsam und gleichmässig durchhärten können. Zugluft durch offene Fensteröffnungen vermeiden wir dabei konsequent, weil randnahe Fugen sonst zu schnell austrocknen und verstauben.
Sommerliche Hitze und Zugluft
Starke Sonneneinstrahlung verbrennt den Kleber. Wenn Fensterflächen ungeschützt sind, zieht der Mörtel zu schnell an und bildet eine trockene Haut, noch bevor die Fliese fest eingeklopft ist. Wir dunkeln Glasfronten temporär ab, um offene Zeiten einzuhalten. Nur so greift die Zahnung vollflächig in den Plattenrücken.