Feuchtigkeit im Mauerwerk
Nasse Wände darf niemand verkleiden. Sperrt man Feuchtigkeit hinter dichten Paneelen ein, bildet sich unbemerkt Schimmel im Untergrund, weshalb wir stets vor Montagebeginn mit der Messspitze die Restfeuchte tief im alten Mauerwerk prüfen. Trockenheit ist Pflicht. Wer Wandplatten in Visp an feuchte Kellerwände klebt, riskiert lockere Verbundstellen und fauligen Geruch im Raum.
Falsche Lastenplanung vorab
Schwere Hängeschränke brauchen feste Verstärkungen. Wer erst nach dem Verkleiden merkt, dass ein massiver Spiegel an die Wand soll, hat ein Problem mit gewöhnlichen Hohlraumdübeln. Wir bauen an solchen Positionen vorher solide Holzbohlen hinter die Verkleidung. Das hält.
Flucht und Senkel beachten
Alte Gebäude besitzen krumme Wände. Setzt man die Unterkonstruktion ohne genaue Richtlatte an eine schiefe Mauer, läuft die Fuge zur Zimmerdecke hin sichtbar keilförmig auseinander. Das Auge bemerkt jeden Millimeter Abweichung sofort. Wir gleichen Unebenheiten deshalb mit dünnen Justierkeilen aus, bis die Träger absolut lotrecht stehen, bevor die erste Platte befestigt wird.