Brüche im Vorfeld verhindern
Falsches Werkzeug zersplittert Kanten. Wenn man dichte Keramik oder Naturstein mit einer abgenutzten Diamantscheibe ohne Wasserkühlung trennt, entstehen feine Haarrisse, die erst Tage nach dem Verfugen sichtbar werden. Wir setzen daher ausschliesslich auf scharfe Schneidräder und präzise Nassschneidetische. Bei Projekten für Wandplatten in Interlaken kalkulieren wir den Verschnitt an Mauervorsprüngen genau ein. So fehlen am Ende keine seltenen Endstücke.
Farbtöne genau abgleichen
Brandfarben weichen oft ab. Öffnet man Pakete aus unterschiedlichen Produktionschargen mitten an einer geschlossenen Wandfläche, fällt der Farbunterschied bei seitlichem Lichteinfall sofort auf. Wir mischen die Platten aus mehreren Kartons vor dem Ansetzen trocken durch, um ein ruhiges Gesamtbild ohne Fleckenwirkung zu erzielen.
Flucht und Übergänge kontrollieren
Krumme Zimmerecken fordern handwerkliches Geschick. Stoßen zwei Wände nicht im rechten Winkel aufeinander, wandert das Fugenbild ohne sorgfältige Einteilung schnell aus der Achse, was besonders an Türzargen oder neben einer bodenebenen Duschrinne für das bloße Auge störend wirkt. Wir legen den Mittelpunkt des Raumes vorab mit der Schlagschnur fest. Auf diese Weise laufen alle Schnittkanten seitlich symmetrisch aus.