Glanzgrade im Streiflicht
Matte Töne verzeihen unebenen Putz. Fällt morgens tiefes Sonnenlicht flach durch große Fensterfronten auf eine glänzende Wandfläche, tritt jede kleinste Wölbung gnadenlos hervor. Glänzende Farben wirken zwar abwaschbar, spiegeln aber jede Spachtelstelle unruhig wider. Sorgfältig geplante Malerarbeiten in Zermatt berücksichtigen diesen Lichteinfall frühzeitig, damit dunkle Korridore oder helle Wohnbereiche später harmonisch wirken.
Dunkle Farbtöne decken schwer
Tiefes Anthrazit verlangt Geduld. Wer einen kräftigen Farbton über eine alte weiße Wand rollt, braucht oft mehrere Durchgänge, bis keine hellen Flecken mehr durchschimmern. Billige Pigmente decken selten im ersten Schritt. Wir tragen deshalb getönte Grundierungen auf, damit der spätere Deckanstrich gleichmäßig und satt auf der Fläche liegt.
Farbkarten täuschen oft
Kleine Farbfächer wirken heller als die fertige Wand. Ein winziger Papierschnipsel unter künstlicher Neonbeleuchtung zeigt niemals die reale Wirkung, die ein voller Farbeimer auf vielen Quadratmetern entfaltet. Probeflächen auf Gipskarton helfen ungemein. Streichen Sie stattdessen ein großes Stück Testkarton und halten Sie es zu verschiedenen Tageszeiten an die Wand.