Falsche Trittschalldämmung
Billige Schaumfolien taugen wenig. Wer unter schwerem Vinyl die falsche Unterlage ausrollt, riskiert gebrochene Klickverbindungen, weil das Material unter den Schritten stark nachgibt und die Nutverbindung schlicht abreisst. Schwere Matten dämpfen den Schall spürbar besser. Der Boden bleibt stabil liegen.
Staubige Altestriche übersehen
Klebstoff braucht griffigen Grund. Wenn alter Teppichkleber oder sandender Beton nicht gründlich abgefräst und mit passender Grundierung gebunden werden, löst sich die Spachtelmasse mitsamt dem neuen Belag in ganzen Schollen ab. Sauberes Schleifen mit Industriestaubsauger verhindert dieses Debakel im Flur vollständig.
Ungeeignete Raumfeuchte ignorieren
Badezimmer verzeihen keine Nachlässigkeit. Wenn man dort Holz verlegt, ohne das Kondenswasser an kalten Aussenwänden und stehende Nässe vor der Dusche zu bedenken, quillt die Kante unweigerlich auf. Ein versierter Bodenleger in Vétroz rät in solchen Nassbereichen grundsätzlich zu vollflächig verklebten Belägen mit abgedichteten Randfugen.