Winterkälte im Rohbau
Frost bremst das Wasser. Wenn im ungeheizten Neubau das Waschwasser auf dem Estrich gefriert, entstehen tückische Schmierfilme, die kein Tuch mehr aufnimmt. Eine koordinierte Baustellenreinigung in Sitten erfordert bei Minusgraden den Einsatz von mobilen Heizgeräten oder trockenen Reinigungsmethoden, damit feuchte Zementpartikel nicht festfrieren. Bleibt der Bau kalt, bearbeiten wir zunächst nur trockene Rückstände an Trockenbauwänden und Fensterstürzen, bis wieder Plusgrade herrschen.
Sommerhitze und Staub
Trockener Staub fliegt rasch. Brennt die Sonne im Hochsommer stundenlang auf ungedämmte Dachterrassen oder frisch gesetzte Glasfronten, trocknen Wischwasser und Reinigungsmittel so schnell an, dass hartnäckige Schlieren auf den Scheiben einbrennen. Wir arbeiten dann in den kühlen Morgenstunden. Vor dem eigentlichen Abziehen der Fensterflächen befeuchten wir die Rahmen gezielt, um punktuelle Hitzespannungen im Material und matte Flecken auf dunklen Rahmenprofilen zu vermeiden.
Regenperioden und Schlammeintrag
Nässe verwandelt Zufahrten in Schlamm. Laufen Handwerker mit nassen Stiefeln vom unbefestigten Hof über den frisch abgezogenen Vorplatz, wird jeder feuchte Schmutzfilm sofort tief in offenporige Natursteine eingetreten. Wir legen deshalb dicke Schmutzfangmatten an den Außentüren aus. Erst wenn der Außenbereich provisorisch mit Vlies geschützt ist, lohnt sich die Feinarbeit im Innenbereich, weil sonst ständige Schlammspuren das bisherige Ergebnis binnen Minuten wieder zunichtemachen.